5 Fragen an einen Fitnesstrainer

Jenny Tröger, Beruf & Karriere, 27. Februar 2020

5 Fragen an einen Fitnesstrainer

Ihr habt uns bei Facebook Fragen gestellt, die Fitnesstrainer Martin Kunert heute für euch beantwortet.

Die ersten drei Fragen drehen sich um den Beruf eines Fitnesstrainers – Verdienstmöglichkeiten, Karriere und Selbständigkeit. Die vierte Frage handelt von einem Thema, das wahrscheinlich jeder Sportler nur zur Genüge kennt: dem Muskelkater. Zum Schluss gibt er noch eine kurze Einschätzung zu Sojaprodukten.

Viel Spaß beim Lesen 😉

1. Welche beruflichen Bereiche stehen einem als Trainer offen und wie sind die Verdienstmöglichkeiten?

Als Trainer hast du unzählige Möglichkeiten! Dementsprechend verschieden sind auch deine Verdienstmöglichkeiten. Stelle dir selbst doch mal die Frage: “Was kann ich und wo will ich hin?” Anhand deiner Antwort kannst du entscheiden, wie du dich positionieren möchtest.Wir stellen dir 3 Wege vor, für die sich viele unserer Kunden entscheiden:

Arbeite in einem Fitnessstudio

Die Anzahl an Fitnessstudios ist gigantisch und nimmt weiterhin zu. Du kannst bei einer bekannten Kette arbeiten, dich für ein kleines Studio entscheiden oder auch für eines, welches sich spezialisiert hat, z.B. einem Fitnessstudio nur für Frauen. 

Je nach Region und  Studio kannst du zwischen 1.900- 2.100 € Brutto verdienen. Bei einem Premium-Studio sogar noch mehr. 

Dabei ist es außerdem entscheidend, welche Lizenzen du vorweisen kannst. Verfügst du über eine Fitnesstrainer A-Lizenz, hast du die höchste Qualifikationsstufe eines Trainers erreicht und bekommst mehr Geld, als mit einer Fitnesstrainer B-Lizenz.

Mach dich selbstständig

Hier sind deine Verdienstmöglichkeiten unbegrenzt. Wie viel Wissen bringst du mit, wie gut kannst du dich verkaufen, wie emphatisch gehst du auf deine Kunden ein? Das alles und mehr entscheidet über deinen Erfolg als Trainer.

Hier erfährst du, wie du der beste Fitnesstrainer wirst.

Steige in die Gesundheitsbranche ein

Eine weitere Möglichkeit wäre es zum Beispiel in Gesundheits- und Reha-Zentren zu arbeiten. Oft erfordert dies eine Zusatzqualifikation, da du als Trainer keine kranken Menschen behandeln darfst.

2. Wie startet man als frischer B-Lizenz Trainer, der vorher in einem anderen Beruf tätig war? 

Hauptsache erstmal starten! Am besten bewirbst du dich in einem Fitnessstudio. So kannst du das theoretische Wissen, welches du bereits in deiner Lizenz vermittelt bekommen hast, in die Praxis umsetzen. Nirgends lernst du besser, als direkt am Mensch. Jeder Mensch ist unterschiedlich und hat andere Bedürfnisse oder Wünsche. Auf diesem Wege kannst du sehr viel Erfahrung sammeln.

Achte dabei auf einen guten Arbeitgeber, der dich unterstützt und machen lässt.

3. Wie kann man auf eine Selbstständigkeit hinarbeiten?

Du musst dich nicht gleich voll in die Selbstständigkeit stürzen und um neue Aufträge bangen. Baue dir dein Business step by step auf. Während du als Angestellter in einem Fitnessstudio arbeitest, kannst du nebenbei schon deine eigenen Kunden beraten. 

Beantrage einen Gewerbeschein und biete nebenbei deine Arbeit als Fitnesstrainer und Ernährungsberater an. Ist dein erster Kunde zufrieden, wird sich das schnell in seinem Bekanntenkreis herumsprechen. So baust du Stück für Stück deinen eigenen Kundenstamm auf.

4. Eine Woche lang Muskelkater: Was soll ich tun?

Der wohl wichtigste Tipp gegen Muskelkater: Ihn bereits verhindern, bevor er entsteht. Vermeide ungewohnt intensive Belastungen und steige eher moderat in neue Übungen ein. Ein gutes Aufwärmprogramm kann dabei helfen, die Übungen kontrollierter und sicherer auszuführen.

Ist der Kater aber erstmal da, solltest du auf ausreichend Regeneration achten. Den wohl größten Einfluss auf die Regeneration bietet der Schlaf. Aber auch eine ausgewogene Ernährung kann förderlich sein. 

Wärme kann deine Regeneration zusätzlich unterstützen. Ein heißes Bad am Abend des intensiven Trainings fördert Entspannung und Wohlbefinden. 

Ein weiterer Tipp: Curcumin! Curcumin ist der Wirkstoff aus der Pflanze Kurkuma, die wir vor allem als Gewürz verwenden. Durch seinen antientzündlichen Effekt boostet er nicht nur dein Immunsystem, sondern kann dir auch bei Muskelschäden helfen.

Hier haben wir weitere Tipps gegen Muskelkater zusammengefasst.

5. Wie gesund sind Sojaprodukte? Sollte man sie lieber meiden?

Soja wird aus der Sojabohne gewonnen. In Deutschland wird sie vor allem für die Herstellung von Fleischersatzprodukten wie Tofu oder Tempeh genutzt. Aber auch als Milch- oder Joghurtprodukt wird sie gerne eingesetzt.

Wie die meisten Bohnen hat sie einen hohen Protein sowie Nährstoffgehalt. Da sie alle essentiellen Aminosäuren enthält, ist sie eine sehr gute Eiweißquelle. 

Außerdem besitzt sie den sekundären Pflanzenstoff Isoflavone. Dieser ähnelt dem weiblichen Hormon Östrogen. Der Hormonhaushalt kann dadurch minimal beeinflusst werden, was aber für Menschen ohne Vorerkrankung unbedenklich ist.

Die Frage sollte also nicht sein, wie gesund die Sojabohne ist. Vielmehr sollte uns interessieren, wie umweltfreundlich dessen Anbau ist. Wir finden die Sojabohne hat einen eigenen Blogbeitrag verdient! Habt ihr Lust darauf?

Wenn ihr mehr von Martin erfahren wollt, schaut einfach mal auf seinem Youtube-Kanal vorbei: https://www.youtube.com/channel/UCqhfGn12rle8kAiQTVvjOqw

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