Beim Bikram Yoga wird es heiß!

Jenny Tröger, Yoga, 7. Januar 2020

Beim Bikram Yoga wird es heiß!

Zum Trotz der immer kälter werdenden Temperaturen, heizen wir dir heute so richtig ein! Wie das geht? Mit Bikram Yoga!

Was ist Bikram bzw. Hot Yoga?

Kurz gesagt ist es Yoga in der Sauna. Zwar sitzt man natürlich nicht wirklich in der Sauna, aber die Raumtemperatur ist die gleiche.

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Bei ca. 35–40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent wird „Hot Yoga“ ausgeführt. Wenn ihr es also einmal ausprobieren wollt, solltet ihr keine Furcht vor spärlich bekleidetet Frauen oder Männern in Unterhosen haben.

Doch Spaß beiseite: Wir reden über eine der körperlich anstrengendsten Yoga-Arten überhaupt! Während beim klassischen Yoga weniger die Fitness im Vordergrund steht, kann man hier zwischen 500 und 700 Kalorien pro Einheit verbrennen. Eine Bikram Yoga-Stunde dauert in der Regel 90 Minuten.

Wie geht Bikram Yoga?

Bikram Choudhury heißt der Erfinder, welcher in den Sechzigerjahren aufgrund einer Knieverletzung an den Übungen getüftelt hat. Diese bestehen aus zwei Atemübungen und 24 Yoga-Haltungen, die immer in der gleichen Reihenfolge ausgeführt werden sollten. 

Dabei praktiziert man zwölf stehende, sieben liegende und sieben sitzende bzw. kniende Asanas. Begonnen wird mit dem sogenannten „Halben Mond“, geendet im „Wirbelsäulendrehsitz“. 

Auf die Atmung gilt es beim Bikram besonders zu achten. Wird nicht genügend ein- und wieder ausgeatmet, kann es zu Schwindelattacken kommen.

Ist Bikram Yoga gesund?

Die Asanas bei enormer Hitze auszuführen, kann seine Vorteile haben. Deine Bänder, Sehnen und Muskeln können sich besser erwärmen. Somit ist dein Körper dehnbarer bei einem gleichzeitig verminderten Verletzungsrisiko.

Auch der Sauerstofftransport soll verbessert werden, da durch die verschiedensten Positionen der Blutkreislauf unterstützt wird. Öfters ist auch von Entgiftungen die Rede, was allerdings nicht wissenschaftlich belegt ist.

Für wen ist Bikram Yoga geeignet?

Wenn du regelmäßig Sport treibst und dich gesund fühlst, kannst du gerne diese neue „Sportart“ ausprobieren.

Wenn du aber nicht sehr fit bist, Übergewicht, Bluthochdruck oder Probleme mit hohen Temperaturen hast, solltest du vorher mit einem Experten reden. Menschen mit einem vorgeschädigten Herz-Kreislaufsystem raten wir von Bikram Yoga ab.

Fazit

Die Hitze sollte nicht als Extraherausforderung gesehen werden, sondern vielmehr als ein Hilfsmittel. Zwar steht die Fitness beim Bikram Yoga im Vordergrund, hat aber auch einen spirituellen Gedanken:

Man nimmt die äußeren Umstände an wie sie sind. Akzeptiert man die Hitze um sich herum und konzentriert sich nur noch auf seinen Körper und die Atmung, landet man im Hier und Jetzt.

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