Was ist emotionales Essen? 5 Tipps, was du dagegen tun kannst

Jenny Tröger, Ernährung, 12. August 2020

Abnehmen-Tipps

Was ist emotionales Essen? 5 Tipps, was du dagegen tun kannst

Essen ist Liebe, schafft soziales Miteinander und außerdem brauchen wir es zum Überleben. Manchmal essen wir allerdings nicht, weil wir Hunger haben, sondern lassen uns von unseren Emotionen dazu verleiten. 

Frust? Wir gönnen uns ein Eis.
Langeweile? Hand in die Chipstüte.
Liebeskummer? Wir brauchen Schokolade!

WIE DU ENTSPANNTER DURCH DEN TAG GEHST

Achtsamkeitsratgeber
Erfahre, wie du durch mehr Achtsamkeit im Alltag besser mit Stress umgehen kannst, dein Wohlbefinden steigerst und deine emotionale Intelligenz trainierst.

Hiermit willigst du ein, dass du in Zukunft über Neuigkeiten oder Rabattaktionen informiert werden darfst. Widerruf ist natürlich jederzeit möglich. Datenschutzbestimmungen

Besonders wir Frauen sind emotionale Esser.

Was beutetet Emotionales Essen überhaupt?

Wenn wir uns von unseren Emotionen leiten lassen, entscheiden wir uns nicht bewusst für bestimmte Lebensmittel. Wir essen nicht aus Hunger und sagen auch nicht: „Dieses Eis gönne ich mir jetzt“, sondern wir essen unkontrolliert.

Warum essen wir emotional?

Wir sind in einer bestimmten Situation, in der wir uns nicht wohl fühlen. Also wollen wir ausbrechen, damit es uns besser geht. Der schnellste Weg, um unser Belohnungssystem zu aktivieren? Na klar.. essen! Das kennen wir schließlich schon aus Kindheitstagen, als wir etwas Süßes bekommen haben, wenn wir brav waren.

Das Problem dabei ist, dass das Essen unsere Situation nicht löst. Vielmehr haben wir nach dem unkontrollierten Essen noch ein schlechtes Gewissen. Das führt dazu, dass wir uns nur noch schlechter fühlen.

5 Tipps: Was kannst du gegen Emotionales Essen tun?

1. Selbsterkenntnis

Sobald du die Situation erkennst und dir eingestehst, dass du nicht aus Hunger, sondern beispielsweise aus Stress ist, passiert etwas. Du betrachtest die Situation aus einer anderen Perspektive. Plötzlich lässt du dich nicht mehr blind von deiner Emotion leiten und bist danach sauer auf dich. Jetzt beobachtest du das Ganze und kannst entscheiden, ob du bewusst zu dem jeweiligen Lebensmittel greifst.
Du wirst vom Opfer der Situation zum Entscheidenden!

2. Finde Alternativen

Wie gesagt, das Essen wird deine Ausgangssituation, mit der du unzufrieden bist, nicht lösen. Was kannst du stattdessen tun, damit du dich wohler fühlst?
Gehe eine Runde spazieren, praktiziere Yoga, lasse dir ein warmes Bad ein, schreibe deine Gedanken auf oder rede mit jemandem darüber. Tue etwas, das dir gut geht und du wirst schon bald nicht mehr ans Essen denken.

3. Iss gesund

Wenn du dennoch essen möchtest, dann greife am besten zu guten Lebensmitteln. Bereite dir zum Beispiel einen Teller frisches Obst zu, so kannst du snacken und gleichzeitig deinen Vitaminhaushalt verbessern.

4. Iss bewusst

Bereite dir deinen Snack erst in Ruhe zu und nehme dir dann Zeit beim Essen. Am besten kein Fernseher oder andere Ablenkungen, sondern nur du und dein Essen. Wie riecht es, nach was schmeckt es, kaust du genug? Irgendwie haben wir total vergessen, bewusst zu essen..
So schärfst du deine Sinne und behandelst dein Essen außerdem mit Respekt. Klingt vielleicht lustig, aber bitte vergiss nicht, dass ein Großteil der Menschheit immer noch hungern muss. Das kann einen schon mal den Appetit verderben, wenn man das nächste Mal einfach aus Langeweile essen möchte.

5. Sei tiefgründig

enn das emotionale Essen bei dir nicht nur aus Langeweile ist, sondern einen tieferen Grund hat, dann solltest du dich intensiv mit diesem beschäftigen. Sei radikal ehrlich mit dir selbst und höre in dich hinein. Wer oder was lässt dich so oft schlecht fühlen, sodass du dich mit Essen belohnst? Regelmäßiges Meditieren hilft dir dabei, wieder mehr auf dich und deine Bedürfnisse zu achten.

Unser Achtsamkeitsratgeber hilft dir dabei, mehr in dich hinein zu fühlen

Fazit

Abschließend möchte ich dir sagen: Sei nicht so streng mit dir selbst! Genieße das Leben und gönne dir gerne ein Eis, wenn du Lust darauf hast. Nur wenn dich das Essen steuert und nicht andersherum, solltest du etwas ändern. Nur du allein kannst Entscheidungen für dich treffen. Mache dich also zum Schöpfer deines Lebens und nicht zum Opfer von Emotionalem Essen.

Hast du Tipps, was man noch gegen emotionales Essen tun kann?

Teile dieses Wissen mit deinen Sportsfreunden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Abonniere unseren FitLetter

Du bekommst jede Woche Tipps für ein gesundes und fittes Leben
und erfährst als erstes von unseren Live-Webinaren, Aktionen und Rabatten.