Warum nehme ich nicht ab?

Jenny Tröger, Ernährung, 2. Juni 2020

Abnehmen-Tipps

Wie du wirklich langfristig abnehmen kannst

Bestimmt hast du dir diese Frage schon einmal gestellt. Obwohl du weniger isst, auf Kohlenhydrate verzichtest und jetzt Sport machst… auf Dauer stagniert dein Gewicht.

Diäten versprechen, dass die Kilos purzeln und JA, das werden sie auch. Aber dauerhaft abnehmen wirst du mit ihnen nicht.

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Berechne ganz einfach deinen täglichen Kalorienverbrauch, deinen Kalorienbedarf und die optimale Verteilung der Makronährstoffen berechnen. Damit kannst du anschließend deine Ziele angehen: Muskelaufbau, Fettverlust oder einfach eine ausgewogene Ernährung.

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Warum das so ist?

Ein entscheidender Faktor bei der Gewichtsabnahme ist unser Kalorienbedarf. Nehmen wir an, du hast einen täglichen Kalorienbedarf von 2000 Kalorien. Wenn du mehr Kalorien (= Energie) zu dir nimmst, als dein Körper benötigt, nimmst du zu. 

Nimmst du weniger Energie zu dir, als dein Körper benötigt, nimmst du ab. Dabei ist es egal, wie du dieses Defizit erreichst. Du könntest zum Beispiel 3 Tafeln Schokolade am Tag essen und würdest so ungefähr 1500 Kalorien zu dir nehmen. Dabei fährst du ein Defizit von 500 Kalorien, nimmst also ab.

Diäten tun nichts anderes, als für dein Kaloriendefizit zu sorgen. Dabei gibt es tausend verschiedene Wege: Auf Kohlenhydrate verzichten, Fette reduzieren, die Kohl-Diät, Mahlzeitenersatz-Shakes und und und.

Wie wäre es mit der Eiswürfel-Diät? Dabei nimmst du gar kein Fett und keine Kohlenhydrate zu dir. So nimmst do viel und vor allem schnell ab. Toll, oder?

Diäten funktioniert (nicht)!

Spaß beiseite, denn lustig sind Diäten überhaupt nicht. Nachdem du auf einem der Wege dein Ziel erreicht hast, was ist danach? Du kannst nicht dauerhaft auf Kohlenhydrate oder Fette verzichten – dein Körper braucht die Energie! Auch kannst du dich nicht dein Leben lang nur noch von Kohl oder Schokolade ernähren. Eine einseitige Ernährung ist schlichtweg ungesund und macht definitiv nicht glücklich. Dein Leben soll kein „Durchhalten“ sein, sondern bunt, mit all seinen Farben.

Deshalb sage ich: EAT THE RAINBOW

Langfristig abnehmen

1. Beschäftige dich mit dem Thema Ernährung

Was nimmst du eigentlich täglich so zu dir? Welche Aufgabe haben eigentlich Kohlenhydrate und in welchen Lebensmitteln steckt Protein?
Das sind viele Fragen, aber sie sind wichtig – schließlich geht es um deine Gesundheit! Wir opfern täglich wertvolle Zeit für banale Dinge, aber wissen nicht mal, was wir unserem Körper eigentlich täglich so zuführen. 

Wenn du keine Lust hast dir das Wissen selbstständig anzueignen, kannst du einen Ernährungsberater zu Hilfe nehmen.

2. Kenne deinen Kalorienbedarf

Dass du ein Kaloriendefizit benötigst, um abzunehmen, weißt du bereits (dafür brauchst du jetzt keine Diät mehr (: ). Jetzt musst du nur noch wissen, wie hoch dein eigentlicher Bedarf an Energie ist. Wie groß bist du, wie viel wiegst du, wie hoch ist deine Alltagsbewegung usw. Ein Kalorienrechner kann dir aufgrund dieser Fragen sagen, wie hoch dein individueller Kalorienbedarf ist.

3. Tracke deine Kalorien

Du solltest ein Gefühl dafür bekommen, wie viele Kalorien du täglich zu dir nimmst. Lade dir deshalb eine App herunter (z.B. MyFitnessPal) und trage alle Lebensmittel ein, die du am Tag zu dir nimmst. Das sollst du natürlich nicht für den Rest deines Lebens machen. Versuche es für eine Woche und du wirst ein Gefühl dafür bekommen, wieviel Kalorien zum Beispiel deine morgendliche Portion Haferflocken haben. In unserem 1×1 zum Kalorien Tracken kannst du nachlesen, worauf es beim Tracken ankommt.

4. Erhöhe deinen Kalorienbedarf

Du kannst auch für ein Defizit sorgen, indem du nicht weniger Kalorien isst, sondern einfach mehr verbrauchst. Integriere einen Sport in deine Woche, der dir Spaß macht. Und noch viel wichtiger: Sorge für mehr Bewegung in deinem Alltag!

5. Stress dich nicht!

Anders als bei einer Diät, geht es hier nicht darum bis Tag X so viel Gewicht wie möglich verloren zu haben. Bei einer Ernährungsumstellung wird sich dein Gewicht von ganz alleine einpendeln. Wenn du dich aber zu sehr stresst und verbissen bist, wird sich das negativ auf deine Gewichtsreduktion auswirken.

Warum?

Das Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet, welches u.a. unseren Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel reguliert. Ist seine Konzentration zu hoch, wird Eiweiß abgebaut und vermehrt Glukose ausgeschüttet. Wenn diese überschüssige Energie nicht durch Bewegung abgebaut wird, nehmen wir zu.

Es gibt keine Wunderpille oder -diät, die dich dauerhaft zu deinem Wunschgewicht führt. Es ist viel mehr ein Weg, den du entscheidest zu gehen. Ein Weg von zu viel essen, ungesundem Essen oder Heißhungerattacken – hin zu intuitivem Essverhalten, nahrhaften Lebensmitteln und kleinen Belohnungen. 

Denn wichtig ist, dass dir dein persönlicher Weg Spaß macht!

Es ist kein Wettrennen, also sei nicht sauer auf dich, solltest du mal nicht von der Stelle kommen. Entscheidend ist, dass du losläufst. 

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