Neue Lebenspower durch Kraftsport, Interview

Online Trainer Lizenz, Beruf & Karriere, 8. März 2019

Wie Kim es geschafft hat, mit dem Kraftsport gegen die Folgen ihrer Krankheit zu kämpfen

Abnehmen. Davon träumen wohl die meisten Frauen. Doch Kim hatte das so überhaupt nicht geplant. Innerhalb kürzester Zeit nahm sie durch eine chronische Darmkrankheit 15 kg ab und rutschte unter ein Körpergewicht von 40kg bei einer Größe von 1,60m. Ihre Energie lies kontinuierlich nach und Kim fiel das Arbeiten in ihrem gelernten Job, Erzieherin für schwerst behinderte Kinder, immer schwerer. 

Kim (25) erzählt uns, wie sie es geschafft hat, durch den Kraftsport wieder neue Lebensenergie zu bekommen und sich aus dem Untergewicht wieder heraus zu kämpfen. 

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Seit drei Jahren geht Kim nun regelmäßig ins Fitnessstudio.

Eine Leidenschaft, die nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken ist. Als sie 2015 mit dem Training im Studio anfing, dachte sie nicht, dass dies eines Tages so einen gravierenden Einfluss auf ihr Leben haben könnte. Ihr ursprüngliches Ziel: ihren Rücken für ihren Job, der körperlich sehr anstrengend ist, zu stärken.

„Ich hab damals noch nicht so viel Sport gemacht, weil ich ja dünn war.“,

erzählt Kim. Als sie mit dem Training begann, hörte sie aus ihrem Umfeld auch nur Unverständnis: „Wieso machst du Sport? Du bist doch schon dünn.“ Das hielt sie jedoch nicht davon ab, dran zu bleiben. 

Ich hab mich einfach nicht mehr wohlgefühlt.

“Das war das Schlimmste. Für die meisten ist das Abnehmen richtig schwer und für mich war das Zunehmen richtig schwer. Zumindest, wenn man Muskeln und nicht nur Fett aufbauen will“.

Kim entschloss sich im Winter 2015/2016 dazu, gegen die Folgen ihrer Krankheit zu kämpfen. SIe informierte sich eigenständig und probierte vor allem im Ernährungsbereich viel aus. Trainingsspezifische Tipps erhielt sie im Fitnessstudio. Hierbei wählte sie damals noch bewusst ein Frauenfitnessstudio aus. Zu groß war die Unsicherheit und zu klein das Selbstbewusstsein, um in einem gemischten Studio zu trainieren. Mittlerweile wäre ihr das aber „völlig egal“, bestätigt Kim. Von mangelndem Selbstbewusstsein kann keine Rede mehr sein. 

„Ich war wirklich froh, dass ich einfach wieder einen Po, Arme und einen starken Rücken hatte.“, erzählt Kim erleichtert. Vor allem der starke Rücken war ihr wichtig, um in ihrem Beruf arbeiten zu können. Durch das Krafttraining und den Muskelaufbau lässt sie so manch einen doppelt so breiten Kollegen, der nicht trainieren geht, oftmals im Schatten stehen. 

Woher kam jetzt aber der Ehrgeiz eine Trainer Lizenz zu absolvieren?“

Wollen wir von Kim wissen. „In erster Linie wollte ich es für mich machen. Mittlerweile gibt es so viel Quellen, man sieht ja die verrücktesten Mythen. Ich wollte einfach eine fachliche Quelle. Als ich mich dann immer mehr mit dem Sport, auch auf theoretischer Basis, beschäftigt habe, war für mich direkt klar: Das ist das, was ich machen möchte“, erklärt Kim. 

Der erste Gedanke, Fitness auch beruflich zu machen, kam ihr auf der FIBO 2017. „Dort ist mir OTL noch gar nicht aufgefallen“, gesteht sie. Nachdem der Gedanke dann für kurze Zeit auch wieder verfolgen war, kam er doch ein paar Monate später wieder. Bei ihrer Internetrecherche stieß Kim schnell auf OTL – das einzige Unternehmen, das ihr die Ausbildung zum Fitness Trainer neben ihrem Job wirklich ermöglichen konnte. Deshalb überlegte sie nicht lange und entschloss sich dazu, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Ihren Job als Erzieherin wollte sie deswegen aber nicht aufgeben.

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„Es ist schon mein Traum als Trainer neben meinem Job als Erzieherin zu arbeiten, aber ich finde man lernt auch unheimlich viel für sich selbst.“

Sie berichtet von einem besseren Muskelgefühl, und mehreren Aha-Effekten im Training durch die Kombination aus Theorie und Praxis. Druck, einen Job als Trainer zu finden, macht sie sich deswegen nicht. „Es muss einfach passen“, erklärt sie. Auf die Frage, ob der zweite Job nicht etwas zu stressig wäre, neben ihrem anstrengenden Job als Erzieherin, erwidert sie entschlossen: „Sport ist für mich eher ein Ventil. Wenn ich nicht ins Training kann, bin ich eher schlecht drauf. Ich muss mich nicht zum Training zwingen. Ich mach das einfach aus Leidenschaft“. In ihrem Fitnessstudio ist sie Stammgast und trainiert dort regelmäßig vier- bis fünfmal die Woche. 

Die Entscheidung die Fitnesstrainer-Ausbildung zu machen, kam vor allem aus dem Gefühl, dass der Sport Kim „einfach total guttut“ und mehr Selbstvertrauen und Kraft gibt. Schnell fühlte sie, dass sie das irgendwie weitergeben muss. „Es bedeutet mir viel und ist ein unheimlich gutes Gefühl, weil ich anderen sehr gerne helfe und sie durch die Lizenz nun besser unterstützen kann. Ich habe einfach mehr Selbstvertrauen in dem, was ich tu und kann mein Wissen nun fundierter weitergeben.“ 

Sport machte sie auch früher schon, jedoch ist ihr Ehrgeiz nun ein ganz anderer. „Ich hatte diesmal ein Ziel vor Augen und man hat einfach Erfolge an sich selbst gesehen, ohne sich an anderen messen zu müssen“, erläutert Kim. „Man hat kleine Erfolgserlebnisse, wie die äußerliche Veränderung oder auch die Steigerung der Gewichte, die einen immer motiviert haben. Dadurch fällt es einem viel leichter, am Ball zu bleiben“. Einfach war das Ganze jedoch nicht. Gute drei Jahre hat Kim gebraucht, um ihre 10 kg an Gewicht drauf zu packen. 

„Viele tun sich ja schwer damit, sich selbst zum Lernen zu motivieren. Ich wusste aber, dass ich ehrgeizig genug bin und auch gerne für mich alleine lerne“, macht Kim deutlich. Dennoch war die Lizenz „kein Zuckerschlecken“ für sie, gesteht sie. Druck wollte sie sich deswegen aber nicht machen.

„Ich mache das, weil es mir Spaß macht – nicht, weil ich muss“

Diese Einstellung erleichterte für Kim das Absolvieren der B-Lizenz enorm.

Auch wenn das Hauptziel momentan ein Nebenjob als Fitnesstrainer im Studio ist, schließt Kim es nicht ganz aus, vielleicht auch mal irgendwann im Personal Trainer Bereich zu arbeiten. „Dafür sind aber noch andere Lizenzen, wie die Ernährungsberater– und Fitnesstrainer A-Lizenz dringend notwendig“, sagt Kim überzeugt.

Andere Weiterbildungen im Bereich Mobility und Taping interessieren sie auch. „Ich möchte einfach machen, was mir Spaß macht. Ich bin offen für den Weg, der mir noch bevorsteht und ich weiß, dass Fitness für mich ein bzw. ein zweiter guter Weg für mich ist, aber wo er jetzt einschlägig hingeht, weiß ich noch nicht. Ich bin einfach offen für alles, was da kommt.“ 

„Bei OTL war es richtig gut, dass man jeder Zeit Fragen stellen kann, egal ob in der Whatsapp oder Facebook Gruppe“, lobt Kim OTL. Ihre Prüfung sei auch gut abgelaufen. „Schön, dass da Leute mit Leidenschaft hinter stehen. Man merkt halt, im Bereich Fitness sind viele unterwegs, weil sie das aus Herzblut machen und ich finde, das hat man bei OTL auch einfach gemerkt. Das war das Schöne dabei“. Vor allem die Flexibilität weiß Kim zu schätzen und ist dankbar, dass es so eine Option überhaupt gibt, um sich auf diesem Weg noch weiterzubilden. 

Am Ende findet Kim noch ein paar abschließende Worte, die sie allen zukünftigen Fitness Trainern auf den Weg geben möchte: „Die Fitness Trainer Lizenz bei OTL hat mir auch irgendwie gezeigt, dass man immer das machen soll, was einen glücklich macht. Auch wenn das vielleicht nicht immer das ist, was die Gesellschaft von einem erwartet. Es heißt nicht, nur weil man Abi hat, dass man studieren muss und man sollte immer nur das machen, was einen interessiert. Glaubt an euch selbst.“ 

Vielen Dank Kim für das interessante Interview. Wir wünschen dir noch viel Erfolg bei deinem weiteren Werdegang! 

Interview mit Kim Beralli (Instagram: @peanutbutterhoernchen) von Mona Witt. 

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